Das Autogene Training
Kaum jemand kennt das Autogene Training anders als es in diversen Kursen gezeigt wird. Tatsächlich steckt aber viel mehr dahinter. Es hat seine Ursprünge die sehr weit in die Menschheitsgeschichte zurückreichen. Yoga ist so eine uralte Entspannungstechnik. Der Nervenarzt Dr. Schultz hat durch genaue Beobachtungen einen Weg geöffnet, diese Entspannung mit für uns Europäern angenehmen Übungen zu erreichen.
Für den Ersteinstieg ist es aber anzuraten, einen Anfängerkurs unter fachkundiger Anleitung mitzumachen, bzw. sich mindestens gründlich zu informieren. Meine Zeilen überspringen diese Kursinhalte, die aber unbedingt nötig sind.
Das Training soll, genau wie jedes andere Training immer sein. Der Tagesablauf soll die Zeit für das Training enthalten. Dadurch gewöhnt sich das Nervensystem an einen geregelten Ablauf und die Entspannung kommt nach einiger Übung immer schneller. Das Nervensystem lernt dies und das umschalten geht immer besser. Dieses Training bietet aber viel mehr Möglichkeiten. Bei einer Teilentspannung z.B. der Beine, oder auch andere Körperregionen, ist es uns möglich gezielt eine Problemzone zu beeinflussen. Es ist aber nicht ganz einfach, da hinzukommen. Hier hilft die Konzentration auf das angesteuerte Körperteil. Ein Weg ist, sich auf den Koerperteil zu konzentrieren, ja geradezu hinein zu hören. In den Beinen weiten sich die Blutgefäße und es fängt das kribbeln an. Die Kapillaren, die schon lange nicht mehr offen waren funktionieren wieder und viel angesteuter Abfall kann abtransportiert werden. Nach einer außergewöhnlichen körperlichen Anstrengung ist Muskelkater normal. Abends nach der Arbeit Autogenes Training und am Morgen wacht man auf, aber OHNE Muskelkater. Ueber diese Entspannungstechnik sind schon ganze Büchereien geschrieben worden, deshalb sind hier nur meine eigenen Erfahrungen aufgeschrieben. Im Internet gibt es ja genug zu finden.
Noch etwas zum Schluß: . Wenn ich dieses Training am Abend zu lange mache, dann bin ich so ausgeruht, daß ich eine schlaflose Nacht vor mir habe. Also, nicht übertreiben.
Ich wünsche viel Erfolg und lassen Sie sich nicht entmutigen – es dauert seine Zeit.

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