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Kirlianfotografie

Thema: Kirlianfotografie

Kirlian Workshop
Eine experimentelle Herausforderung in Realität und Phantasie

Koronarentladungsfotografie
Kirlianfotografie
Hochfrequente Hochspannungsfotografie

Die Geschichte der Kirlianfotografie

Der Physiker Georg Lichtenberg 1742-1788 hat eine einfache Methode
entdeckt, Entladungsmuster sichtbar zu machen. Er präparierte die
Oberfläche von Isolatoren mit feinem Staub und ließ sie von Funken
durchschlagen. Er war fasziniert von den Figuren und Formen, die so
sichtbar wurden.
Wir werden dies für unsere Foto AG vormerken und versuchen nachzuerfinden.
Dazu müssen wir die Inhalte der Staubsaugerbeutel aufheben. Also bitte
fleißig Staub sammeln.
Nun zurück.
Tesla 1856-1943 beschäftigte sich mit Schwingkreisen und Wechselstrom.
Seine Versuche die er vorführte waren einzigartig Er war sehr dicht dran an
der Fotografie der Lichterscheinung und das hätten wir dann Teslafotografie genannt. Er sagte, er hätte noch genug Zeit dazu, da er 150 Jahre werden würde.

Die Koronarentladungsfotografie wurde von dem ukrainischen Ehepaar Semyon und Valentina Kirlian 1937 entwickelt.
Kirlian gelang der Durchbruch. Er entdeckte durch Zufall diese Erscheinung
bei der Reparatur eines Gerätes. Er fotografierte die Leuchterscheinungen.

Beim ersten Versuch seine eigene Hand zu fotografieren zog er sich schwere Verbrenungen zu und starb beinahe durch Stromschlag. Doch das Ergebnis, so sagte er, entschädigte ihn für seine Schmerzen.
Jeder von uns kennt eine ähnliche Erscheinung, wenn wir z. B. an einem Auto, oder an der Rolltreppe einen leichten Stromschlag bekommen.
Dieser Stromschlag ist aber eine Entladung von Gleichstrom. Kirlian hat aber Wechseltrom dazu genommen.

Der Grund ist einfach:
Wechselstrom fließt, je höher die Frequenz ist, immer nach außen. Diese
Entladungen werden wir fotografieren. Ein Objekt unter Hochfrequenten
Wechselstrom, hat die höchste Spanung außen. Gemeint ist hier aber nicht
unser Haushaltsstrom mit 50 Hz, sondern mindestens 20000 Hz.
Zusätzlich wird diese Wechselspannung immer nachgeliefert, wodurch der eine gleichmäßige und dauerhafte Lichterscheinung sichtbar wird. Was den Strom angeht, habe ich mich bewußt auf minimale Leistung beschränkt, um jede Gefährdung auszuschließen. Natürlich müssen wir deshalb auf besondere Effekte verzichten, die nur mit wesentlich mehr Leistung sichtbar sind.

Die Hochspannung wird aus einem 14 Volt Netzteil generiert und ist deshalb auf die Leistung des Netzteiles begrenzt. Es gibt einfache Bauanleitungen für wesentlich höhere Spannungen.
Die Transparente Elektrodenplatte ermöglicht es, den Kirlianeffekt mit einer normalen Kamera festzuhalten.
Diese Elektrodenlatte besteht aus zwei Glasplatten, zwischen denen sich eine Flüssigkeit befindet. Eine Edelstahlelektrode verbindet die Flüssigkeit mit der Hochspannung.
In der russischen Medizin wird die Kirlianfotografie verwendet um im Vorfeld einen ersten Eindruck über die vorhandenen Störungen zu erhalten.
Die Kirlianotografie wird von speziell ausgebildeten Heilpraktikern verendet. Die Fingerbeeren sind dabei als komplettes Abbild des Körpers zu
sehen.
Um die Handhabung des Aufbaues zu vereinfachen, befindet sich hinter der Fotoöffnung ein Spiegel, der das Blickfeld nach oben umlenkt. Zum Fotografieren empiehlt es sich den Autofocus abzuschalten, da anzunehmen ist, daß er automatisch auf die erste Glasfläche scharf stellt. Ebenso sollte mit mindestens 1600 ASA belichtet werden, da die Lichterscheinungen sehr dunkel sind.

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